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HINWEIS&INFO ZUR CORONA-PROBLEMATIK: Einstellung des gesamten Trainingsbetriebes * Alpine Clubmeisterschaften „gecancelt“

Das Coronavirus breitet sich derzeit sehr dynamisch aus, was bedeutet, dass diese Entwicklung auch vor dem organisierten Sport, so wie ihn der SC Oberstaufen betreibt, nicht Halt macht.

In dieser aktuellen Risikosituation steht der Gesundheitsschutz bei uns im Verein an oberster Stelle und daher haben wir in der Vorstandschaft einstimmig beschlossen, unseren Trainingsbetrieb für die Gruppen „Skialpin, Nordisch und Skigymnastik“ ab Montag, den 16.3.2020 bis einschließlich 19.4.2020 ganzheitlich einzustellen. Auch die für den 29.3.2020 geplante „Alpinen Clubmeisterschaften“ werden aus gegebenen Anlass gecancelt. Ab dem 20.4.2020 soll dann (wenn es die Lage zulässt), das Training bzw. die Skigymnastik wieder weitergehen. Hier werden alle Mitglieder und Aktive auf jeden Fall vorher in Kenntnis gesetzt.

Mit dieser Maßnahme wollen wir als SC Oberstaufen mithelfen, gemäß der Gesundheitsbehörden empfohlenen Strategien, den Verlauf der Pandemie zu verlangsamen bzw. einzudämmen. An dieser Stelle appellieren wir auch an die Verantwortung aller – sich selbst und anderen gegenüber, zu schützen. Bitte achtet daher auf die allgemeinen Hinweise zu Hygienemaßnahmen und Verhaltensanpassungen, wie z.B. Niesen, Händewaschen, usw. !!!

Allgemeine Informationen zum Thema „Coronavirus“ stellen aktuell die Skiverbände von DSV, BSV, ASV
und der Bayerische Landessportverband (BLSV) auf seiner Homepage unter www.blsv.de zur Verfügung!

Hier der >>>  SCO_ Rundbrief_ zum Coronavirus

SKITOUREN: Schöne Skitour zur Höferspitze im Kleinwalsertal/Vorarlberg

Wie bereits auf unserem „Aktivitäten-LINK“ angekündigt ging es am 8.März zur Höferspitze/2.131m im Kleinwalsertal. Ab dem Parkplatz im Ortsteil Baad, wurden die Steigfelle auf die Ski aufgezogen und nach einem „LVS-Check“ ging die Skitour bei tollem Neuschnee und strahlendem Sonnenschein (zunächst) durch das beschauliche Bärgundtal nach Süden zur Bärgunthütte. 
   
Dem „Sommerweg“ weiter folgend ging es durch einen Bergwald über zwei Steilstufen bis auf knapp 1.800m hinauf. Auf diesem Plateau gabs eine Verschnaufpause. Jetzt ging es darum die Lawinensituation, der vor uns steil ansteigenden Osthänge, einzuschätzen.
   
Nach Auswertung des Lawinenlageberichts, einer Messung der Hangsteilheit und Exposition, konnten wir mit der graphischen Reduktionsmethode ein Lawinenrisiko der Stufe „gelb“ feststellen. 
Damit war ein Aufstieg hinauf zum überwechteten Grat nach Süden zum Gipfel der Höferspitze vertretbar. Eine tolle Aussicht über die Allgäuer- und Lechtaler Alpen und die Abfahrt im tiefen Pulverschnee ins Tal mit Einkehr in der Bärgunthütte (1.391m) war der Abschluß dieser schönen Skitour.
 Bernhard Cordier/SCO-Skitourenwart (mitte) freut sich mit seinen Skitourenteilnehmern auf der Bärgunthütte über einen gelungenen Skitourentag mit viel Pulverschnee.

SKIALPIN: Kim Marschel nicht zu schlagen – Siege am ATA/Oberjoch und in Ofterschwang

Wie bereits in den vergangenen Wochen mehrfach berichtet, sind Siege und topp Platzierungen bei Kim Marschel (SC Oberstaufen) auf nationalen und internationalen Skirennen die Norm. Nicht nur, dass sie (derzeit) im nationalen Ranking mit 0,0 Punkten die U16-Schülerrangliste des Deutschen Skiverbandes (DSV) anführt und die Nummer 1 in Deutschland ist, sondern dass sie auch in der höchsten Rennserie des DSV die Führung in der Gesamtwertung inne hat.  
 Allgäuer Schülermeistertitel „Slalom“ für Kim Marschel
Auch auf Allgäuer Ebene beherrscht sie derzeit bei den regionalen DSV-Punkterennen und im „Lena-Weiss-Cup“ des Allgäuer Skiverbandes (ASV) die Scene und landet in den Wettkämpfen meistens auf dem obersten Podest. So Geschehen am vergangenen Wochenende, denn hier fanden am Samstag in Oberjoch/ATA und tags darauf auf der Weltcupstrecke in Ofterschwang zwei „Lena-Weiss-Cup/LWC“ Rennen statt. Während am Samstag ein Riesenslalom auf dem Programm stand, wurde am Sonntag ein Slalom mit Wertung zur Allgäuer Schülermeisterschaft durchgeführt. 
Schon am Samstag im Riesenslalom, fuhr Kim Marschel/SC Oberstaufen mit zweimal Laufbestzeit auf Platz 1 und sicherte sich hier den Tagessieg und wichtige LWC-Punkte vor Rosalie Kotz/SC Sonthofen (2.) und Selina Schlitzer/SC Halblech (3.). Am Folgetag ließ die Marschel ebenfalls nichts anbrennen und siegte diesmal mit souveränen 3,46 Sekunden Vorsprung vor Rosalie Kotz/SC Sonthofen (2.) und Paulina Agsteiner/SC Marktoberdorf (3.). Mit diesem Sieg sicherte sie sich nicht nur die Maximalpunktzahl von 25 LWC-Punkten sondern auch den Titel der „Allgäuer Schülermeisterin“ im Slalom. In der „Lena-Weiss-Cup Rennserie“ liegt Kim Marschel/SC Oberstaufen derzeit mit 122 Punkten auf Rang 1, knapp dahinter reiht sich ihre „ASV U16-Kaderkollegin“ Rosalie Kotz (115 Pkt.) vom SC Sonthofen ein. Wer in dieser Rennserie am Ende ganz oben steht entscheidet das „Finale“ am 28.3.2020! 
Insgesamt nahmen an beiden Renntagen (7./8.März´20) ca. 80 Nachwuchsskirennläufer/innen an den Wettkämpfen teil, darunter mit Elena Nausetser und Jakob Wieber noch zwei weitere Starter des SC Oberstaufen. Leider lief es für beide nicht ganz so optimal und so landeten sie nur auf den Plätzen im hinteren Drittel.

ASV GEIGER-LANGLAUF-CUP „Finale“: Staufner „Gold-Föhla“ strahlen mit Felix Bollwein um die Wette :-)

Zum Abschluss der ASV-Geiger-Langlauf-Cup Rennserie legten die Oberstaufener Langläufer/innen nochmal alle Kraft in den weichen Schnee, um im WM-Langlaufstadion „Ried“ in Oberstdorf sich beim so genannten „Finale“ noch einmal von der Besten Seite zu zeigen. Für die Akteure waren die sulzigen Loipenbedingungen nach dem Neuschnee in der Nacht, nicht ganz so einfach zu laufen, sodass ins besonders Kraft und Kondition gefragt waren. Ganz vorne mit dabei waren die fünf Tagessieger vom SC Oberstaufen wie Pia Roscher (U12w), Sarah Hofmann (U13w), Felix Bollwein (U14m), Anouk Anselment (U14w) und Liane Weiss (U15w, SCO-LG1-Team), die überwiegend mit deutlichem Vorsprung dann auch den Sieg in der Gesamtwertung der „Geiger-Langlauf-Cup“ Rennserie klar machten.

 Pia Roscher/SC Oberstaufen (Platz 1/U12w)

Hier die weiteren Podestplätze und Platzierungen der Staufner in den einzelnen Klassen:

Johanna Grath (U13w) 3.Platz (Gesamtwertung 5. Rang) * Jonas Berktold (U16/18m) 2. Platz (Gesamtwertung 2.Rang) * Sofia Steurer (U13w) 7. Platz (Gesamtwertung 6.Rang) * Pius Steurer (U15m) war krankheitsbedingt nicht am Start ereichte aber in der Gesamtwertung den 6.Rang. Die Nachwuchsläufer Laura Schälling, Melina Grath (beide U10) und Lukas Berkmann (U11) nutzten ihre Chancen, um weitere Rennerfahrung zu sammeln. Melina Grath und Lukas Berkmann konnten dabei wertvolle Punkte sammeln und erreichten am Ende die Gesamtwertungsplätze 18 und 19.

Auf lokaler Ebene war dieses Finale um den „Geiger-Langlauf-Cup“ der Abschluss für die jüngeren Läufer/innen in dieser Rennserie. Für die Schüler U14/15 geht es kommendes Wochenende nach Ruhpolding zum Saisonabschluss des Deutschen Schüler Cups (DSC). Für die Jugend stehen an den letzten zwei März-Wochenenden noch Wettkämpfe beim Deutschlandpokal&Jugendcup auf dem Programm.

Hier die gehts zur GC Finale Gesamtwertung-2020

 

AZ-PRESSEARTIKEL: Wenn der Schnee fehlt (von Tobias Giegerich)

Die Probleme, die zur Absage der Weltcup-Rennen in Ofterschwang führten, sind nicht neu. Ähnliche Probleme hatten in der Vergangenheit auch Oberstaufen und Pfronten.

Das Allgäu und der alpine Ski-Weltcup – zumindest in diesem Jahr keine Erfolgsgeschichte. An diesem Wochenende hätte der Skizirkus Station in Ofterschwang gemacht, wegen Schneemangels wurden die Wettbewerbe der weltbesten Slalom- und Riesenslalomfahrerinnen aber vor einer Woche abgesagt. In Ofterschwang lag zwar Schnee, aber eben nicht genug, um eine weltcuptaugliche Piste zu präparieren. Dazu muss die Piste noch breiter sein, es müssen Sturzräume präpariert werden – und dafür hat der Schnee nicht ausgereicht.

Die Absage bedauert auch Hanskarl Bechteler, Vorsitzender des Skiclubs Oberstaufen. „Das wäre für das Allgäu eine tolle Sache gewesen“, sagt der 64-Jährige. Der Grund des Ausfalls kommt Bechteler aber bekannt vor. Von 1962 bis 1992 kamen die besten Skifahrer der Welt zu den Rennen um den Staufenpokal in den Schrothkurort, beispielsweise stand in den Jahren 1975, 1989 und 1990 nicht genug Schnee für die Wettbewerbe bereit. 1992, als der letzte Riesenslalom am Hündle stattfand, habe kurz darauf ein Föhn-Sturm die Piste weg geschmolzen.

Für Bechteler waren aber die zahlreichen Rennen, die im Laufe der 30-jährigen Staufner Weltcup-Geschichte stattfanden, absolute Höhepunkte des Winters. Als siebenjähriger Bub verfolgte Bechteler den ersten Weltcup, einen Slalom am Staufen. 1967 fand dort auch das erste offizielle Weltcup-Rennen der Frauen statt, zuvor lief der Wettbewerb unter den Namen „Fis-A-Rennen“. Später, ab 1971, fanden sowohl die Slalom- als auch Riesenslalomwettbewerbe am Hündle statt. „Es war eine aufregende Zeit. Alle großen Namen des Skisports kamen nach Oberstaufen“, erzählt Bechteler, der später als Torrichter und bei der Pistenpräparation mitgeholfen hat. „Für den Ort war es eine tolle Sache, mit den ganzen Stars und der Medienpräsenz.“ Der 64-Jährige zählt die prominenten Namen auf – angefangen von Lokalmatadorin Heidi Biebl, über Rosi Mittermaier, Irene Epple, Annemarie Moser-Pröll, Vreni Schneider bei den Frauen sowie Ingemar Stenmark, Piero Gros oder Steve Mahre bei den Männern.

Im Allgäu hat neben Ofterschwang und Oberstaufen auch Pfronten (1973 bis 1987) eine Weltcup-Vergangenheit. Auch die stets Anfang Januar angesetzten Wettbewerbe mussten wegen Wetterkapriolen mehrere Male ausfallen oder verlegt werden. „Mit Schneekanonen wäre uns das nicht passiert“, hieß es immer wieder. In Erinnerung blieb vor allem das Jahr 1976. Orkanartige Winde, Föhn und Regen „putzten“ die Abfahrtsstrecke am Breitenberg fast weg. Mit vier Tagen Verspätung fand der Abfahrtslauf um den Pfrontener Breitenberg-Pokal im Berner Oberland statt. Die Fernsehzuschauer staunten nicht schlecht, dass bei einem Rennen in der Schweiz mit Startnummern mit der Aufschrift „Pfronten“ gefahren und bei der Siegerehrung Ostallgäuer Produkte von Pfrontens Skiclub-Chef Rolf Walter überreicht wurden.

Bechteler ist froh, dass es mit Ofterschwang überhaupt noch eine Weltcup-Station im Allgäu gibt. Dort hat der Vorsitzende des Staufner Skiclubs auch schon mitgeholfen. Stars wie Kjetil André Aamodt, Stephan Eberharter, Janica Kostelic, Viktoria Rebensburg und Mikaela Shiffrin kamen seit 1999 in die Oberallgäuer Ortschaft.

Dass es am Hündle bei Oberstaufen keine Weltcup-Rennen mehr gibt, lag an einer Auflage des internationalen Ski-Verbands (Fis). Ab 1992 kamen nur noch Orte mit Beschneiungsanlage in Frage. Diese wäre am Hündle inzwischen vorhanden. „Ofterschwang hat in den letzten Jahren tolle Wettbewerbe veranstaltet“, sagt Bechteler. „Ich mag kein Kirchturmdenken – dennoch würde für mich ein Traum in Erfüllung gehen, wenn auch in Oberstaufen wieder ein Weltcup stattfindet.“ Seit 2010 gab es darüber vereinzelte Gespräche mit dem deutschen Ski-Verband (DSV), auch in Pfronten wurde diese Idee Anfang der 2000er-Jahre wieder aufgegriffen. „Bei uns käme nur der Hang am Hündle in Frage. Es hat sich aber bisher noch nicht realisieren lassen“, sagt Bechteler.

*** POSCHENRIEDER-LANGLAUF-KREISCUP „ABGESAGT“ ***

ACHTUNG/HINWEIS/INFO: Der für den 8. März 2020 angesetzte „Poschenrieder-Langlauf-Kreiscup“ in Oberstaufen wird aufgrund der aktuellen Schneelage abgesagt !!!

 

 

SKILANGLAUF: SC Oberstaufen holt bei Bayerischen Meisterschaften mehrere Medaillen – Liane Weiss und Malte Anselment gewinnen Gold im Teamsprint

Mit zweimal Gold, einmal Silber und dreimal Bronze im Gepäck, kehrte das Langlaufteam des SC Oberstaufen von den Bayerischen Meisterschaften im Skilanglauf, welche am Wochenende in St.Ulrich am Pillersee/Tirol stattgefunden haben, erfolgreich zurück. Eine sehr gelungene Veranstaltung organisierten hier die ausrichtenden Vereine vom „SC Aising-Pang“ und „WSV Aschau“ am Pillersee. Nachdem am ursprünglich vorgesehenen Austragungsort in Sachrang/Oberbayern kein Schnee mehr lag, entschied man kurzer Hand, ins benachbarte Tirol auszuweichen und so konnte man dann bei besten Neuschneebedingungen um den Gefrierpunkt, eine gelungene Bayerische Meisterschaft mit knapp 400 Startern ausrichten. Mit dieser stattlichen Teilnehmerzahl bilden die Skilangläufer die größte Gruppe bei den Meisterschaftswettbewerben im Bayerischen Skiverband (BSV).

Insgesamt konnte das angereiste Langlaufteam des SC Oberstaufen auf der 2,5 km langen „Skating-Ski-Cross Runde“, ihre technischen Stärken mit schnellen Schritten um die Torstangen sowie sicherer Skiführung in den Abfahrten voll ausspielen, was in der Kombination mit Konditionsstarken Skatingschritten sich am Ende ausbezahlt hatte, sodass alle mit vorzeigbaren Platzierungen die Wettkämpfe beendet konnten.

 SC Oberstaufen LG1-Langlaufteam (nicht im Bild Trainer Manfred Häusler)

Allen voran Liane Weiss und Malte Anselment (beide SC Oberstaufen/LG1-Team) die sich in der Staffel bzw. Team-Sprint gleich den Bayerischen Meistertitel sichern konnte. Beim „Skating Ski-Cross“ wiederum erkämpften dann beide nochmal eine Meisterschaftsmedaille und beendeten dieses Rennen mit Silber und Bronze. Ebenso mit je einer Bronzemedaille haben sich Pia Roscher/SC Oberstaufen und Jonas Berktold/SC Oberstaufen in der gleichen Disziplin belohnt. Erfreulich waren auch die anderen Staufner Aktiven die hervorragende Leistungen abrufen konnten und im „Skating-Ski-Cross“ mit insgesamt acht „Top-Ten-Platzierungen“ in den einzelnen Klassen sehr gut vertreten waren.

Hier die Ergebnisse im „Skating Ski-Cross Einzel“: Pia Roscher (U12) Platz 3 * Sarah Hofmann (U13) Platz 6 * Johanna Grath (U13) Platz 9 * Anouk Anselment (U14) Platz 6 * Liane Weiß (U15) Platz 2 * Mira Bollwein (U16) Platz 13 * Jonas Berktold (U16) Platz 3 * Franziska Rasch (U18) Platz 9 * Carla Rasch (U18) Platz 11 * Malte Anselment (U20) Platz 3

Bei den Staffelwettbewerben/Team-Sprints fieberten die Zuschauer auf dem abwechslungsreichen „6x1km“ langen und kupierten Rundkurs kräftig mit und verfolgten dabei, die äußerst spannenden  Positionskämpfe in den einzelnen „Heads“. Die fünf Regionen im Bayerischen Skiverband ringen hier traditionell um die schnellste Staffel. Sehr zur Freude von Trainer Manfred Häusler (SC Oberstaufen) wurden in den vorderen Verbandsstaffeln des Allgäuer Skiverband (ASV) Läuferinnen und Läufer aus dem LG1-Team des SC Oberstaufen eingesetzt. Bei den Jahrgängen U14/15w sicherten sich im Team „ASV 1“ mit Liane Weiß (SC Oberstaufen/LG1-Team) zusammen mit Partnerinnen Olivia Biberger (SC Oberstdorf) und Lena Einsiedler vom SC Pfronten die Goldmedaille. Beim Wettkampf selbst, legte Startläuferin Liane Weiß bereits gut vor; in der letzten Runde nach Wechsel von der Olivia Biberger auf Lena Einsiedler, konnte sich Einsiedler dann von der dritten Position am letzten Anstieg und vor der letzten Abfahrt auf Position zwei vorarbeiten. In der Abfahrt fuhr sie dann an der führenden Alina Dahlke (SC Partenkirchen) vorbei und sprintete auf der langen Zielsprintstrecke dann als Erste ins Ziel.

 Platz 1 für die Staffel „ASV1“ (v.l. Olivia Biberger/SC Oberstdorf, Lena Einsiedler/SC Pfronten, Liane Weiss/SC Oberstaufen-LG1-Team

 Bei den „Burschen“ konnte das bereits bei den Deutschen Meisterschaften erfolgreiche Duo „Malte Anselment/SC Oberstaufen (Bild re.) & Marius Bauer/SC Oberstdorf (Bild li.)“ erneut zuschlagen und hier sich den Titel des Bayerischen-Meisters sichern. Bereits zu Beginn des „Heads“ ließ Malte Anselment als Startläufer nichts anbrennen und setzte sich in der ersten Runde schon an die Spitze. In Runde zwei wurde es dann nochmals spannend, denn Elias Uhrmann (Region 2- Bayerwald/ Oberpfalz) nahm kurzfristig die Spitzenposition ein. Taktisch geschickt positionierte sich Teamkollege Marius Bauer im Windschatten und zog dann am Berganstieg vorbei und baute seinen Vorsprung bis ins Ziel souverän aus.

Auch Sarah Hofmann und Johanna Grath (beide SC Oberstaufen) kämpften in der „ASV-Staffel 1 U12/13w“ mit ihrer Staffelkollegin Elin Meister vom TSV Schwangau sich während des Rennverlaufes immer weiter nach vorne. Beide jungen SCO-Talente entwickelten dabei einen großen Ehrgeiz in der Verfolgung ihrer Konkurrentinnen und so liefen sie alle ein beherztes Rennen. Durch geschicktes Agieren machten sie stets Plätze gut und so konnte Sarah Hofmann, die mit Schwung in die Abfahrt ging, ihre Konkurrentin aus dem Windschatten heraus überholen. Mit Platz vier blieben die jungen Damen zwar etwas hinter ihren selbst gesteckten Erwartungen zurück, freuten sich aber bei der Siegerehrung dennoch über diesen tollen Erfolg. Pia Roscher belegte mit mit ihren Partnerinnen Agnes Vogler (SC Oberstdorf) und Lara Rohrbach (TSV Schwangau) in der „ASV Staffel 3“ Platz 11 . Trotz zwei U12 Läuferinnen in dieser Staffel, konnte sich Pia Roscher/SC Oberstaufen hier sehr gut im Feld der älteren behaupten. Franziska Rasch/SC Oberstaufen lief mit der jüngeren Lucia Heinze (SC Oberstdorf) mit der „ASV Staffel 3“ in der Klasse U16/18 auf Platz 8. Knapp eine halbe Minute dahinter erreichte Ihre Schwester Carla Rasch/SC Oberstaufen zusammen mit ihrer Vereinskameradin Mira Bollwein mit der „ASV Staffel 4“ Platz elf. Jonas Berktold/SC Oberstaufen, der wie am Vortag wiederum ein sehr starkes Rennen lief, wurde leider durch einen Übergabefehler mit seinem Partner Marinus Kaindl (TSV Schwangau) disqualifiziert.

    ….. auch der Spass kam nicht zur kurz 🙂

 

 

SKILANGLAUF „DEUTSCHE MEISTERSCHAFT“: Malte Anselment gewinnt Bronzemedaille im Teamsprint

Sehr zur Freude der Staufner Vereinsverantwortlichen, konnte Malte Anselment (SC Oberstaufen) mit seinem ASV-Teamkollegen Marius Bauer (SC Oberstdorf) beim „DM-Sprint“ in Oberstdorf über je 3 x 1,3 Kilometer in der Freier Technik gut im Feld der Weltcupläufer um Lucas Bögl und Sebastian Eisenlauer sich behaupten. Nachdem sich beide in den Vorläufen mit der besten „Lucky-Looser-Zeit“ für das Finale qualifizieren konnten, erkämpften sie sich am Ende mit lediglich (nur) zwei Sekunden Rückstand auf die Zweitplatzierten einen sensationellen 3.Rang und die begehrte Bronzemedaille.

 (Malte Anselment in Action) 

 Die Bronzemedaillengewinner im Teamsprint (v.l. Marius Bauer/SC Oberstdorf, Malte Anselment/SC Oberstaufen)

Nachdem der Nationalkader des DSV bereits seit einigen Tagen in Oberstdorf trainieren konnte, waren die meisten deutschen Spitzenathleten auch mit am Start. Die Strecke war vom ausrichtenden SC Oberstdorf bestens präpariert und die Organisation präsentierte sich auch mit Hilfe mehrerer Vereine aus dem Allgäu wiederum weltmeisterschaftsambitioniert perfekt. Unterstützt wurden die Akteure dabei von den lautstarken Anfeuerungsrufen und Kuhglockengeläut der zahlreichen Zuschauer, die am Oberstdorfer „Eglihügel“  für eine meisterschaftswürdige Stimmung sorgten.

Jonas Berktold/U16m (SC Oberstaufen) lief ebenfalls ein starkes Sprint-Rennen und erreichte zusammen mit seinem Teampartner Philipp Allwang vom SC Moosham-Egling über 3 x 1,1 km einen hervorragenden 9.Gesamtplatz heraus.

Beim Distanzrennen in „Freier-Technik“ platzierten sich sowohl Jonas Berktold über 7,5 Kilometer als auch Malte Anselment über 15 km auf Platz 12; Amelie Music verfehlte mit Platz 29 knapp die Punkteränge.

Beim Sprint in der Klassischen-Technik fehlte den beiden Staufner Läufern das Quäntchen Glück. Malte verfehlte im ersten Heat um einen Platz nur knapp den Einzug in den nächst höheren Qualifikationslauf und rutschte dabei in den Folgelauf ab – so auch Jonas Berktold der am Ende mit Anselment die Ränge 30 und 32 belegten !

Deutschen Meister/innen wurden: 

Im Klassik Sprint >>> Laura Gimmler (SC Oberstdorf) und Richard Leupold (SK Dresden Niedersedlitz)

Bei den Distanzrennen (FT) >>> Pia Fink (SV Bremelau) und Friedrich Moch (WSV Isny)

Im Team-Sprint (FT) >>> Antonia Fraebel (WSV Asbach) / Vikroria Carl (SCM Zella-Mehlis) * Lucas Bögl (SC Gaißach) / Sebastian Eisenlauer (SC Sonthofen)

INFO: Weiter geht es im Rennkalender bereits am kommenden Wochenende für die Jugend des Bayerischen Skiverbandes mit den Bayerischen Meisterschaften, welche aufgrund der Schneelage von Sachrang nach St. Ulrich am Pillersee verlegt wurden.

Skilegende Heidi Biebl holt vor 60-Jahren olympisches Gold nach Oberstaufen – mit Startnummer 8, bei den 8.Olympischen Winterspielen zum Sieg! 

Zwei kurz aufeinander folgende Tage im Februar sind für Heidi Biebl (79) aus Oberstaufen von ganz besonderer Bedeutung. Einmal der 17.2. an dem sie geboren wurde und der 19.Februar  an dem sie vor 60 Jahren im amerikanischen Squaw Valley, als damals erst 19-Jährige, die Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen 1960  im Abfahrtslauf gewinnen konnte.

  

Mit ihrer Siegesfahrt überraschte die junge Allgäuerin damals zwar die Bevölkerung, jedoch aber nicht die Fachwelt und den damaligen deutschen Nationaltrainer Fritz Huber (DSV), der von der Oberstaufenerin absolut überzeugt war. Denn vor Olympia war Heidi Biebl vom SC Oberstaufen schon bei vielen internationalen Wettkämpfen und ganz speziell bei den traditionellen Skirennen in Grindelwald/SUI und Kitzbühel/AUT den Experten extrem aufgefallen, mit welcher glänzenden Kondition und guter Technik, ungewöhnlichen Mut und außerordentlicher Standfestigkeit die Rennpisten hinunter fuhr. Heidi Biebl (SC Oberstaufen) enttäuschte die Erwartungen nicht und sicherte sich durch ihre kompakte Fahrweise am berühmten „KT 22“ (Start in 2447 m Höhe, Steckenlänge 1828 m und Höhenunterschied 553 m) den Sieg im olympischen Abfahrtslauf. Beim recherchieren des Ereignisses stellt sich heraus, dass sie mit der „Startnummer 8“ und bei den „8.Olympischen Winterspielen“ diesen tollen Erfolg eingefahren hat, was vielleicht auf ein gutes Omen hindeuten lässt, so Biebl im Nachgang eines Interviews.

 Fritz Huber (DSV-Nationaltrainer) freut sich mit seinem Schützling Heidi Biebl (SC Oberstaufen) über die gewonnene Abfahrts-Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen 1960 in Squaw Valley/USA  

Mit dem olympischen Sieg 1960 in Squaw Valley/USA, einer weiteren  Olympiateilnahme im Jahre 1964 in Innsbruck/AUT und zwei verpassten Medaillenrängen in Abfahrt und Slalom (2x Platz 4), dreißig (30) FIS-A/Weltcupsiegen und unzähligen Podestplatzierungen (2./3.-Plätze), dem Gewinn des großen „Bambi-Ehrenpreises“ nach drei aufeinanderfolgenden Kombinationssiegen in Grindelwald/SUI (1961/62/63),  die Auszeichnung vom „Internationalen Skiverband (FIS)“ zur weltbesten Skirennläuferin 1961 sowie den insgesamt 15 Deutschen Meistertiteln, 10 Deutsche Jugendmeistertiteln sowie die speziellen Ehrungen mit dem „Silbernen Lorbeerblatt“ (höchste Sportauszeichnung der Bundesrepublik Deutschland), „Goldener Ski“ Deutschen Skiverbandes (DSV) und „Goldene Leistungsnadel“ des Allgäuer Skiverbandes (ASV) – gehört Heidi Biebl heute zu den größten noch lebenden Skilegenden in Deutschland. Auch auf der internationalen Skirennläuferbühne taucht sie aufgrund ihrer vielen Erfolg im Ranking der Besten ganz vorne mit auf. 1966 beendete Heidi Biebl als 25-jährige ihre Sportlaufbahn. Dem Skisport selbst blieb sie mit der Gründung einer eigenen Skischule und als Co-Kommentatorin für das Deutsche Fernsehen noch viele Jahre verbunden. Danach spielte der Sport nur noch auf privater Line eine Rolle. Neben dem Skifahren im Winter wurde im Sommer auch mal Wasserski gefahren oder Tennis im Spielbetrieb beim heimischen Tennisclub gespielt. Speziell beim Skifahren ist sie die ganze Entwicklung der letzten Jahrzehnte  mitgegangen und hat dabei immer sich an das neue Material und Fahrtechnik angepasst. Aus gesundheitlichen Einschränkungen musste sie das Skifahren seit zwei Jahren leider einstellen – hält sich aber aus sportlicher Sicht gemäß eines Wochenplanes mit Pilates, Yoga, Rückengymnastik und elektronischem Muskeltraining fit. Insgesamt genießt der Sport bei Heidi Biebl bis heute  einen hohen Stellenwert und so gehört es sich auch, dass sie bei alle Weltcupskirennen vor dem Fernseher sitzt und dabei den deutschen Starterinnen und Startern die Daumen drückt.

 Heidi Biebl mit ihrer Goldmedaille

SKIALPIN: Kim Marschel klettert bei OPA-Spielen (Int. Wettkämpfe der Alpenländer) aufs Podest

Bei den internationalen Wettkämpfen der Alpenländer (OPA) in Andorra/ESP konnte Kim Marschel/U16 unter den besten U16-Läuferinnen aus 10 Nationen, sich wieder toll in Scene setzen und mit zwei hervorragenden Plätzen aufhorchen lassen.

An diesem kontinentalen Wettbewerb mit den zukünftigen Weltcupfahrer/innen waren die führenden „Skimächte“ wie Italien (20 Teilnehmer), die Schweiz (4), die Tschechische Republik (6) und Deutschland ( 16), Österreich (12), Slowenien (6), Frankreich (20), Andorra (6), USA. – als Gastland (6) und Spanien (10) als spanisches Veranstaltungsland angereist um im internationalen Wettkampf der besten U16-Skifahrer/innen aus Europa und USA, sich auf höchstem Niveau zu messen. 

Begonnen haben die Wettkämpfe mit dem Super-G, wobei Kim Marschel (1:10,14) hier mit 11/100 Sekunden Rückstand auf die Siegerin Victoria Bürgler (1:10,03) aus Österreich gleich einen tollen 2.Platz einfahren konnte. Am zweiten Renntag hatten die österreichischen Mädels eine deutliche Dominanz zu verzeichnen und heimsten gleich das ganze Podest (Platz 1-3) für sich ein. Kim Marschel landete hier als beste DSV-Starterin auf einem guten 10. Gesamtplatz.

Beim anschließenden Mixed-Parallelwettbewerb verpasste das Team-Germany leider das Podest und wurde am Ende undankbarer vierter hinter Italien (1.), Österreich 2 (2.) und Österreich 1 (3.) ! 

 

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